Johann Gabriel Doppelmayr (1677-1750)

Der Sohn eines Nürnberger Kaufmanns studierte zuerst Recht in Altdorf bei Nürnberg und dann Mathematik und Astronomie in Halle an der Saale. 1704 wurde er Professor für Mathematik und 1716 Direktor der Eimmartschen Sternwarte in Nürnberg. In dieser Zeit (spätestens ab 1706) arbeitete er schon für Johann Baptist Homann und seinen Verlag. 1714 erschien seine Einleitung zur Geographie im großen Homann-Atlas. 1742 wurde sein Atlas Coelestis mit 30 Himmelskarten durch Homanns Erben verlegt. Zusammen mit dem Kupferstecher Johann Georg Puschner d.Ä. (1680-1749) fertigte er auch zahlreiche Erd- und Himmelsgloben. Durch seine Tätigkeiten trug Doppelmayr erheblich zur Popularisierung des Kopernikanischen Weltbildes bei.

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