Sonsai: Spielende RattenSonsai: Spielende Ratten
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Kôitsu (Kôichi) Sonsai (tätig ca. 1820-1830er Jahre)

Zwei spielende, tanzende weiße Ratten in einem Reiskasten vor dem Zauberhammer des Daikoku. Ein Surimono (Glückwunschkarte) zum Jahr der Ratte. Der Hammer des Glücksgottes Daikoku sowie die Ratten symbolisieren Glück und Wohlhabenheit.

Unbetitelt, mit drei Gedichten der Dichter Shunshûan Nagame, Kinpôdô (der Dichtername Sonsais) und Shûchôdô.

Signatur: Sonsai hitsu

Datum: 1828, hier wohl eine Meiji-Edition, ca. 1890

Format: Shikishiban, 20,4 x 18,4 cm (Blattmaß)

Ausgezeichnet in Druck und Farben, mit kräftiger Prägung und Metallpigmenten (oxydiert). Papier an wenigen Stellen ein minimal dünner. Verso unten im Eck ovales rotes Siegel (Sammlersiegel?). Insgesamt ausgezeichneter Zustand.

Abb. in Helena Markus, Surimono. Stampe augurali nel Giappone del '700 e '800, Firenze 1983, S. 76. Ein anderes Surimono des Künstlers, der zugleich Dichter war, in Matthi Forrer, Surimono in the Rijksmuseum Amsterdam, Leiden 2013, S. 253, Nr. 474.
Dieses recht seltene, sehr reizvolle Blatt liegt hier wohl in einer hervorragend gedruckten frühen Meiji-Version vor (Akashi A-Copy, siehe dazu Roger Keyes, The Art of Surimono, London 1985, Bd. II, S. 519, Nr. 172, Zonsai). Vergleichbare Exemplare werden jedoch auch in die Edo-Zeit datiert, so z.B. von Markus.

€ 640,-

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